Buchpremier und Gespräch: Ingeborg Gleichauf und Lukas Bärfuss diskutieren über «Jetzt nicht die Wut verlieren», eine Max-Frisch-Biografie
06.09.2010 / 20:00 /
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Buchhandlung am Hottingerplatz / Zürich
Zum 100. Geburtstag von Max Frisch
Am 15. Mai 2011 wird Max Frischs 100. Geburtstag gefeiert. Sein Werk hat an Aktualität und Wichtigkeit nichts verloren: Kaum ein Schriftsteller im 20. Jahrhundert hat die Lebensfragen, die sich jeder Mensch stellt, so verständlich und konkret in Geschichten gestaltet wie er. In ihrer Biographie rekonstruiert Ingeborg Gleichauf Frischs Stationen in Zürich, Rom und Berlin, seine Auseinandersetzung mit seinen Freunden und seinen Geliebten, mit der Schweiz und der Politik. Wie sehr die Schlüsselfragen in Frischs Werk unser heutiges Leben betreffen, diskutiert Ingeborg Gleichauf mit Lukas Bärfuss am Montag, 6. September 2010 um 20.00 Uhr. Dirk Vaihinger wird durch den Abend führen.
Ingeborg Gleichauf wurde 1953 in Freiburg geboren, studierte Germanistik und Philosophie und promovierte über Ingeborg Bachmann. Sie veröffentlichte erfolgreiche Biographien, darunter Hannah Arendt (2000), Sein wie keine andere. Simone de Beauvoir (2007) und Denken aus Leidenschaft (2008).
Lukas Bärfuss wurde 1971 in Thun geboren. Er verfasste zahlreiche Theaterstücke, darunter Malaga, welches 2010 am Schauspielhaus Zürich uraufgeführt wurde. Sein Debütroman Hundert Tage erhielt zahlreiche Preise. Zu einem frühen Roman von Max Frisch, Die Schwierigen oder J’adore ce qui me brûle, schrieb Lukas Bärfuss das Nachwort. Der Roman war viele Jahre als Einzelband nicht erhältlich und erscheint nun am 16. August in der Kollektion Nagel & Kimche, herausgegeben von Peter von Matt.
Adresse:
Buchhandlung am Hottingerplatz
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8030 Zürich
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