Barbara Honigmann, 1949 in Ost-Berlin geboren, arbeitete als Dramaturgin & Regisseurin. 1984 emigrierte sie nach Strassburg, wo sie noch heute lebt. Honigmanns Werk erzählt vom Leben und Überleben der Freunde ihrer Eltern, die den Lagern der Nazis und des Gulags entkamen. Junge jüdische kommunistische Intellektuelle, die für ihre Ideale teuer bezahlten und von denen einige immer wieder Auswege fanden. Mischka zum Beispiel brachte in ihrer kleinen Moskauer Wohnung in den 70er Jahren Dichter und Dissidenten zusammen, die dem Sowjetregime die Stirn boten. Vor dem Hintergrund der mörderischen Weltgeschichte des 20. Jahrhunderts bestechen diese mitreissend erzählten Erinnerungen an Bekannte, Gefährten, geliebte Menschen vor allem durch ihre Freundlichkeit, ihre Wärm ihren Witz.
Veranstaltet durch: LiteraturGesellschaft Luzern
Tickets
- Eintrittspreis: Eintritt: Fr. 25.– / für LGL-Mitglieder Fr. 15.– / für Studierende Fr. 10.– Anmeldung erforderlich!
- Reservation per Internet: https:
